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Die Batela a coa de gambero ist leider praktisch verschwunden als Bootstyp: ihren Namen verdankt sie der Form des Hecks, das eben wie ein Krebsschwanz aussieht. So eine Form war in der Vergangenheit für viele venezianische Boote ganz typisch.

In vielen Fotos von Venedig und der Lagune aus dem Ende des 19. Jh. kann man eine große Menge batele a coa de gambero in verschiedenen Größen (etwa 8 bis 11 Meter), aber alle sehr elegant in der Form, beobachten.

Aus bestimmten Gesichtspunkten erinnern sie an die Gondel von Carpaccio und Bellini.

Die letzten Exemplare von batela a coa de gambero, die man, vor ihrem definitiven Verschwinden gebaut hat, hatten aber diese Eleganz und Harmonie der Formen verloren: niedrigen und schlanken Rumpf, enges Heck, gut ausgeweitete und gerundete Seiten, nach oben gerichtetes Heck, etwa einem orientalischen Schuh ähnlich.

Solcher ästhetische Verfall ist nicht selten, er ist leider da, wo die handwerkliche Schaffung von Einzelexemplaren durch eine industrielle wiederholte Produktion ersetzt wurde, normal geworden.

Es scheint wie ein Paradox, aber früher war ein Arbeitsboot auch das Ergebnis einer Suche nach dem Schönen, während das moderne Freizeitboot einer angeblichen Zweckmäßigkeit alles opfert.

Die Struktur des Boots war der batela buranela sehr ähnlich.

Am Heck hatte die falca (Brett am oberen Rand der Beplankung mit dem Zweck, diese zu erhöhen und gegen die Soße zu schützen) die gleiche Konkavität, die in den caorline noch existiert, und sie war an Heck und Bug durch cugni (Keile) befestigt.

Wie man zahlreichen Stichen und Gemälden vom achtzehnten Jahrhundert entnimmt, wurde di batela a coa de gambero für Personen- und Warentransport gebraucht.

 



Modell aus Sommereichen- und Lärchenholz, mit Schellack angestrichen

Länge: 108,50 cm

Maßstab: 1:10

1959 von U.Miori herausgeholte Zeichnung