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Unter der verschiedenen Arten sandolo ist die mascareta vielleicht der verbreitetste, weil sie Leichtigkeit (manchmal nur 120 Kilo) und Steuerfähigkeit mit relativ niedrigen Anfang- und Unterhaltungskosten vereinigt.

Der Rumpf kann 6 bis 8 Meter lang sein und seine Ausweitung ist, wie im sandolo, an Heckseite ausgeprägter. Vordersteven und Heckspiegel sind schlank. Das Boot hat auf beiden Spitzen kleine Decks, meistens ohne Querstütze und der trasto di mezzo ist leicht gegen Bug verschoben.

Hier werden die sanconi (senkrechte Teile der Rippen) longitudinal nicht durch die nerva, wie etwa im sandolo, sondern durch ein senkrechtes Brett (die so genannte fassa) verbunden. Außerhalb von Venedigs Raum wird dieses Brett dormiente oder contrafforte genannt.

Wegen ihrer Einfachkeit wird die mascareta oft von Anfängern gebaut, die nicht nur der venezianischen Tradition, sondern von Schiffsbauwesen und Zimmerhandwerk im Allgemeinen ahnungslos sind. Das Ergebnis davon sind ganz mangelhafte Formen und Strukturen.

Die rasche Verbreitung kleiner hybrider Boote lässt so ein unerfahrenes Auge die wenigen noch existierenden "reinrassigen" Exemplare ganz schwierig erkennen.

 



Modell aus Mahagoni-, Nussbaum-, Lärchen- und Sommereichenholz - mit Schellack angestrichen

Länge: 84 cm

Maßstab: 1:10

1980 von Ugo Pizzarello herausgeholt