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Obwohl er als Dienstboot der Tartane bekannt war, hatte der Topo eine eigene Identität, weil er als Fischerboot an der Küste und für kleine Transporte innerhalb der Lagune verwendet wurde.

Seine Existenz wird bereits im Jahr 1348 von Sinisios Beschreibung "navis lata sine carina" bestätigt und sein Herkunftsgebiet ist auf der Lagune von Venedig beschränkbar.

Der Topo hat später immer größere Wichtigkeit gewonnen, er hat sich in der Größe entwickelt und wesentlich je nach Bauort und Gebrauchsort umgewandelt.

Im Allgemeinen erreichte sein Rumpf 6 bis11 Meter Länge; gewöhnlich hatten die Exemplare mit bis 8 Meter Länge ein Teildeck und die mit größerer Länge ein ganzes Deck.

Das Boot hatte einen flachen Boden und eine schlanke Form, vor allem am Bug; das Heck war mehr oder wenig abgerundet und der Steuerruder war a calumo (mit Außenkabel); es hatte Rudergabeln und zwei bis vier Ruder, so konnte man auch auf venezianischer Art (im Stehen) rudern.

Bis 9 Meter Länge hatte der Topo einen mit Luggersegel bespannten Mast, manchmal gab es auch einen Klüver, der dazu diente, auf dem Meer den Bug gut zu stabilisieren.

Bei größeren Booten genügte der Klüver nicht und man brauchte, wie beim Bragozzo, einen zweiten Mast mit einem kleinem Segel an Bug.

Der venezianischer Topo war elegant, schlank, lang und eng und hatte ein rundes Heck; der Chioggia-Topo war dagegen breiter und niedriger, mit eingezogenem Heck; der istrianische Topo stammte aus dem aus Choggia, hatte aber weichere Linien.

Der in der Lagune für den Fischfang verwendete Topo wurde, in seiner einfachster Art, mussetto oder musso genannt oder auch mestiereto, wenn seine Länge über 7 Meter ging. Das was das übliche Dienstboot der Schifffahrtgesellschaften und wurde auch als Hilfsboot benutzt.

Die Zweimaster wurden für kleine schnelle Transporte und , vor allem auf der hohen Adria, für die Sardinenfischerei benutzt. Da waren sie als battelli bekannter.

Die der Küste entlang als Fischerboote verwendeten Topos waren oft mit einem Seitenbrett versehen, das die Flanken erhöhte. Solche Boote wurden batelo oder topo col filo genannt. Eine vereinfachte Art vom Topo ist die heutige topa, die wegen ihres leichteren Gewicht und des Spiegelhecks preiswerter ist.

Dank seiner ausgezeichneten Robustheit, Belastungs- und Steuerfähigkeit und der guten Anpassung dem Motor wird der Topo immer noch, besonders in der Lagune von Venedig, als Freizeit- und Transportboot gerne verwendet.

 



Länge: 90 cm

Maßstab: 1:10

Modell aus Lärchen-, Sommereichen-, Kirschbaum- und Nussbaumholz - mit Lack und Schellack angestrichen

Zeichnung von Ugo Pizzarello