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Die vipera war ein typisches Boot der venezianischen Lagune, das heute nicht mehr verwendet wird.

Ihre Form ähnelte der vom sandolo, sie war aber von einer perfekten Symmetrie von Bug und Heck gekennzeichnet. Beide Spitzen endeten mit kleinen Metallstäben.

Lang, schlank und sehr leicht, wurde sie von sechs stehenden Ruderern gefahren (sie ruderten alla veneta). Sie war von besonderer Wendigkeit und hohe Geschwindigkeit gekennzeichnet und deshalb wurde sie gern auch von Schmugglern benutzt.

Die Herstellung dieses Bootstyp hat am Anfang des 20. Jh. aufgehört und nur zwei Exemplare sind übrig geblieben. Sie befinden sich im Schiffsmuseum von Venedig.

Die vipera wurde auch von der österreichischen Gendarmerie zum Patrouillieren Venedigs während der Besatzung verwendet.

Man erzählt, daß die Rudergabeln zum Zurückfahren umgestellt wurden. So konnte man im kleinen Platz der venezianischen Kanälen schwierige Drehmanöver vermeiden. Jemand denkt aber, daß diese Geschichte reine Phantasie ist.

 



Modell aus Sommereichen- und Lärchenholz - mit Schellack angestrichen

Länge: 107 cm

Maßstab: 1:10

Modell aus 1873 und 1978 von Ugo Pizzarello herausgeholt